Rücksicht

So, gestern habe ich dann auch noch die Kamera aktiviert und ans Alpine angeschlossen.

Muss leider nochmal ran, da ich ein Kabel vergessen habe, damit sich die Kamera automatisch bei Einlegen des Rückwärtsganges aktiviert, aber kommt nocht.

Kamera ist eine günstiges Chinamodell.. reicht aber aus.

Kamera

Sitzt jedenfalls sehr unauffällig in der Griffleiste der Heckklappe.

Griffleiste

08.07.2017

Camper light

Es ist vollbracht, ich habe mir einen riesen Traum erfüllt, und meinen Bulli zum Camper light aufgerüstet.

Die Firma Caravan Zentrum Langenfeld durfte sich an meinen Bus wagen und ihm den Kopf abschneiden…

VOR der OP:

 

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Der Bus wurde komplett ausgeräumt der Fima Langenfeld übergeben.  Diese machte sich an die Umsetzung meiner Wünsche:

REIMO Superflach Aufstelldach in Wagenfarbe
REIMO Toprail für die Befestigung der Markise
Fahrer und Beifahrersitz sollten auf eine Drehkonsole
Einbau einer Rückfahrkamera
Montage des mitgelieferten COBRA Frontbügels

Die Bilder, die mich in der Umbauphase erreichten (Danke dafür) lassen manchen Autoliebaber das Herz still stehen:

 

Aber das war ja erst der Anfang… dann kam die Schere zum Einsatz und Pio (Der Chef der Fima Langenfeld) machte meinen Bus zum Vollcabrio 🙂

 

Der Schiebedach-Ausschnitt musste angepasst werden und der Verstärkungsrahmen wurde eingezogen. Krass… aber da muss ich durch 😉

Schließlich der große Moment, das neue Dach kommt aufs Auto:

 

So wurde aus einem zerschnittenen T4 Multivan einen Schritt weiter mein Traumbus.

Der Tag der Abholung nahte, und von weitem konnte ich schon durch die Werkstatt-Tür einen Blick auf das Ergebnis werfen:

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Es waren noch einige Arbeiten im Innenraum zu erledigen, aber nach einem halben Tag warten und fachsimpeln konnte ich das gute Stück endlich in Emfang nehmen und schönere Bilder schießen:

 

Unter dem Strich bin ich mit der Arbeit sehr zufrieden und kann unseren ersten Campingurlaub mit Kopffreiheit kaum noch abwarten, bald gehts los gen Süden.

07.07.2017

Alles im Griff :)

So, die Bastelsaison 2017 geht los. Dieses Jahr wird viel passieren am Bus, soviel sei verraten… 🙂

Als erstes habe ich mir die Griffe neu beledern lassen. in Schwarz mit roter Naht. Diese Farbkombination soll in Zukunft im Auto einzug halten…

Auf ebay nach dem passenden Anbieter gesucht… leider erwies es sich als recht kompliziert, an meine Griffe zu kommen. Aus 5 Tagen nach Zahlungseingang wurden 5 Wochen mit vielen Mails, Drohungen und Mißverständnissen…

Als die Griffe dann endlich da waren: Klar… passte nix…. Meine Griffe waren nicht kompatibel mit den Griffen des Sattlers.

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Zuerst musste ich also nochmal 2 Wochen warten bis die passenden Griffschalen vom Sattler eintrafen.. endlich ging es los:

Ich finde allerdings, es war die Sache wert, die abgegrabbelten Türgriffe sehen nun deutlich edler aus.. 🙂

More to come…

Zu Gast in den Niederlanden

So, damit das Jahr auch noch einen schönen Camping Abschluß nehmen konnte, sind wir über meinen Geburtstag bei dem schönen Wetter in die Niederlande auf den Campingplatz.

Hof Domburg

Ein schöner, sehr ruhiger Campingplatz direkt am Meer (andere Straßenseite). Saubere Stellplätze und sanitäre Anlagen.

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Freies WLAN und ein Tennisplatz.

Von hier aus starteten wir zu einer schönen Radtour bei tollem Wetter und erkundeten die Gegend.

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Abends wurde dann lecker Fisch auf dem Grill serviert… so kann man es aushalten.

Spaziergänge am Meer rundeten den tollen Aufenthalt ab 🙂

 

An einer Stelle konnte man sogar mit dem Auto bis an den Strand und dort waren dann auch viele Gleichgesinnte und andere Bulli Fahrer zu finden:

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Leider war es nur ein Wochenende, das viel zu schnell vorüber ging. Aber hier waren wir bestimmt nicht das letzte mal 🙂

 

So long…

 

OP an der Lunge

Soooo. eine Sache, die mir sehr am Herzen lag ist anscheinend auch gefunden. (und ich war es selbst :) )

Ich hatte ja das Problem, das der Motor bei Kälte ruckeltem beim Schalten auf R die Drehzahl stark absackte und ich kaum fahren konnte.
Das wurde durch neue Zündspulen zwar besser, war aber nie weg.

Da im Sommerurlaub bei langer Tour auch der Motor immer seeehr heiß wurde (nicht das Kühlwasser, aber die Umgebung des Motors, zu sehen
an der stark steigenden Außentemp. Anzeige) lies den Schluß aufkommen:

– wenn er kalt ist, läuft er zu fett
– wenn er warm ist zu mager.

Also habe ich mal bei Meister Lott auf Verdacht einen neuen LMM bestellt und staunte nicht schlecht, als ich den alten ausbaute:

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Jede Menge Öl im Ansaugtrakt (und auf dem Bild hatte ich schon einmal den Lappen drin)

Also schnell den LMM getauscht, die Werkstatt fand einen defekten Schlauch der Kurbelwellengehäuseentlüftung und nun brummt der gute
V6 wieder ohne Ruckeln durch die Lande.

UND: Der Verbrauch ist um fast 2 Liter / 100km gesunken :D

LÄUFT 8)

Vive la France

Endlich war es wieder soweit, der Campingurlaub mit dem Bulli und der Familie stand bevor. Mit 5 Personen, Markise, 2 Dachboxen und jede Menge Gepäck hatte mein Dicker diesmal echt viel zu schleppen…

Sonntags morgens um halb Drei machten wir uns auf den 1230km langen Weg nach Arcachon, an die Atlantik-Küste Frankreichs.

Ziel der Reise war der Campingplatz

http://www.pyla-camping.com

in der Nähe von Bordeaux. Also nach wenig Schlaf ins Auto und los. Viel ist über die Hinfahrt auch nicht zu erzählen, 14h Fahrt und unzählige EUR Autobahn-Maut später erreichten wir das Ziel unserer Reise. Leider wurde dem Bulli 40km vor dem Ziel im Stau (Ich habe gelernt: bouchon heist Stau) wieder sehr warum und forderte uns nochmal auf, etwas anzuhalten, bis das Öl wieder in normaler Temperatur floß ;( Da muss ich wohl nochmal ran.

Am Campingplatz angekommen ließen wir uns recht schnell unseren Standplatz vermitteln (allerdings nur, weil mein Schatz fließend französisch spricht denn die Brüder haben anscheinend alle Fremdsprachkentnisse mit Erhalt des letzten Zeugnisses wieder abgegeben)  🙂

Also auf zu einem wirklich schönen Platz und mit Schwung in die erste Misere… da der Platz super sandig war sank mein Bulli erstmal richtig tief mit den Vorderrädern ein und nix ging mehr. Also war schieben angesagt und rückwärts nochmal an eine andere Stelle… öhm… Ergebnis siehe oben 😉

Mit ein wenig rangieren und besserer Planung stand dann aber recht schnell alles an seinem Platz und der Urlaub konnte beginnen.

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Also als erstes die riesen Düne erkunden, die sich majestätisch hinter unserem Campingplatz in die Höhe schiebt. Die größte Düne Europas ist an der höchsten Stelle 108 Meter hoch… wir hatten jedoch an der Südspitze „direkten“ Meerzugang.

Also los und für uns ergab sich ein atemberaubender Anblick:

So etwas hatte ich außer in der Wüste noch nie gesehen und ich glaube, mir blieb der Mund einen ganzen Moment offen 🙂

Wir verweilten am ersten Abend eine ganze Zeit lang am Wasser und der Düne und so konnten wir noch diesen wunderschönen Sonnenuntergang bewundern:

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Die Tage auf dem Campingplatz gingen ins Land, wir verbrachten viele Tage am Strand, beim Beachvolleyball, Strandsegeln (leider ohne Wind, wurde ein Strand schieben drauß) und jeden Abend mit einer Familienrunde Siedler, Tabu oder ununterbrochen SKAT 🙂

Auch die Nächte auf der Düne hatten für das Fotografenherz einiges zu bieten und so lies ich es mir nicht nehmen, mit den Jungs auch in der Dunkelheit die Düne zu erkunden.

Auch der Bulli hat in der Dunkelheit seinen Reiz und ich baute das Stativ auf und legte los.

DSC06402

Da den ganzen Tag nur Sand Sand Sand auf die Dauer aber auch nicht das Wahre ist, erkundeten wir auch die Umgebung, fuhren nach Arcachon (mit dem Linienbus für 1 EUR in alle Richtungen egal wie weit!) und statteten auch Bordeaux einen Besuch ab.

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Auch nach Cap Ferret führte uns unsere Reise an die südlichste Spitze die das Bassin d’Arcachon vom Atlantischen Ozean trennt. Dort am Leuchturm (den wir nicht besuchten, da wie vieles in Frankreich einfach nur unverschämt teuer zu betreten ist) machten wir Rast (ok ok und jagten ein paar Pókemons).

Leider erfuhren wir nach unserer Rückkehr, das kurz nach unserem Besuch eben an diesem Leuchturm ein 12 jähriges Mädchen vor den Augen seiner Eltern tötlich zu Boden stürzte…  😦

Aber auch an unserem Campingplatz forderte der weiche Sand wohl ein Opfer, da an einem Tag der Rettungshubschrauber landete. Ein Jugendlicher war von einer Sandlawine begraben worden und muße wiederbelebt werden…

Hoffentlich hat wenigstens er es geschafft!!

Nach 12 Nächten war auch der schönste Urlaub wieder zu Ende und wir packten alles wieder ein. 14h Heimfahrt (und logischerweise genauso viele km wie auf dem Hinweg). Diesmal lief alles glatt und nur die Fahrt durch Paris konnte mir die Laune verderben. (Bouchon und so …) Die Motorradfahrer brettern selbst im Stau mit Vollgas an einem vorbei und wenn man nicht höllisch aufpasst, gibts nen Chrash.

Den Eifelturm gabs nur von Weitem zu sehen:

DSC07039

Tja, nun wieder hier… was bleibt zu sagen:

  • ohne Klobrille ist das kein Spaß… im Stehen erst recht nicht!!!!
  • lernt wenigstens Englisch
  • Motorradfahrer kennen weder Tod noch Teufel
  • Windsurfen kann weh tun

UND:

  • Mein Bulli braucht ein Schlafdach…. (man braucht ja immer ein Projekt, ich werde berichten 🙂
 Au revoir!

Unter Strom

So, heute war wieder basteln am Bulli angesagt.

Damit ich beim Campen immer den Zustand der Zweitbatterie im Auge behalten kann, habe ich von CTEK den Comfort Indicator Panel verbaut:

http://www.ctek.de/de/de/chargers/Comfort%20Indicator%20Panel%20M8%203,3m

CTEK1

Da ich eh das Ladegerät von CTEK habe, kann ich nun, wenn der Batterie der Saft ausgeht, einfach das Ladegrät einstöpslen und gut ist.

 

Der Einbau ging schnell und einfach:

Sitz ganz nach vorne geschoben und die Batterie freigelegt. Die hintere Verkleidung abgebaut:

CTEK3

In der Verpackung des CTEK war eine Bohrschablohne, so das ich hier mit dem Dremel schnell Tatsachen schaffen konnte.

CTEK2

Das Panel wird mit 2 Federn einfach in das Loch geklipst und zeigt nun per LED den Zustand der Batterie in 3 Stufen an:

Passt genau in die Vertiefung der Verkleidung des Multivan 2.

Die Bautiefe es Panels kommt allerdings in Kollision mit der Batterie, so das ich hier etwas rücken musste, damit nach hinten genug Platz ist.

Mit größeren Batterien kann es an der Stelle Probleme geben.