Archiv für den Monat Juni 2019

Bulli Galerie 2019

Hier mal die besten Fotos aus Frankreich 2019

 

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Reisebericht Frankreich 2019

Gefahrene Kilometer: 3.035

Übernachtungen:

  1. Nancy: Camping Le Brabois
  2. Glay: Camping le Daxia
  3. Vers-Pont-du-Guard: Camping Les Gorges du Gardon
  4. Avignon: Camping du Pont d´Avignon
  5. Gignac: Camping La Meuse
  6. Carcassone: Le Camping de la Cité
  7. Le Barcarés: Camping Le Floride
  8. Bannes: Camping Hautoreille

2019 war es endlich soweit, die große Campingtour durch Frankreich kann starten. Die Probleme am Motor sind behoben und ich war guter Dinge, das der Bulli die Fahrt diesmal ohne Zicken übersteht (ok ok, bei der ein oder anderen Passfahrt habe ich mich geweigert, um das Material zu schonen 🙂 )

Gebucht hatten wir außer dem CP(7) nichts, denn dort wollten wir uns mit Freunden treffen und einen Stellplatz mit eigenem Sanitär haben… Tolle Sache!

Vollgepackt ging es auf die Reise, die erste Station sollte Metz werden, die erste Übernachtung war für Nancy angepeilt.

Nach 270 km in Metz angekommen, folgten ein Stadtbummel mit Besichtigung der Kathedrale von Metz.

 

Weitere 60km nach Süden fuhren wir in Nancy auf den ersten Campingplatz (1) und richteten uns für den Abend. Von diesen Campingplatz führt eine Buslinie direkt in die Innenstadt.

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Den nächsten Tag verbrachten wir komplett in der Stadt, so das wir noch eine 2.Nacht blieben, um am nächsten Tag nach dem Frühstück neu aufzubrechen.

Die ersten Nächte waren verregnet und kalt, es Gewitterte…. so stellten wir uns den Sommer in Frankreich nicht vor. Aber dieses Wetter sollte unser ständiger Begleiter sein.

Nach Nancy steuerten wir die Altstadt von Dijon an die auf alle Fälle eine Reise wert ist.

 

 

Eigentlich wollten wir an diesem Tag deutlich weiter gen Süden kommen, allerdings ist der Verkehr durch Lyon die Hölle… da auch noch Pfingstwochenende war, kamen wir nur im Schritttempo vorwärts…. so ging die Suche nach einen neuen CP weiter, denn die Ankunftszeit in Ùzes lies nichts gutes erwarten.

 

So rollten wir im Regen den CP Nr. (2) in Glay an… bauten schnell auf und verbrachten eine Nacht, die eher an den Winter erinnert… Regen, 8 Grad… sogar die Standheizung kam zum Einsatz… BRRRRRR

Die nächste Etappe war eine der schönsten, durch die Ardeche mit Blick auf die Schlucht fuhren wir weiter Richtung Süden, machten Pausen an vielen Aussichtspunkten, Besichtigung der Stadt Ùzes (sehr schöne Innenstadt) und gelangten so an den CP Nr. (3).

Von dort sollten am Folgetag Kanutouren zum Pond du Guard gehen, aber leider…ihr ahnt es, das Wetter sagte weiterfahren.

 

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So ging es weiter nach Avignon CP (4) direkt auf der Insel gegenüber der Stadt mit kostenlosem Fährentransfer. Avignon mit dem Papstpalast sollte man sich nicht entgehen lassen. Die schöne Beleuchtung in der Nacht hat mich dann auch nochmal mit dem Stativ losziehen lassen, und ein paar schöne Nachtaufnahmen fanden den Weg auf die Speicherkarte J

 

 

Nach Avignon ging es spektakulär weiter. Eine Staustufe lies mich links ran fahren und das Stativ erneut zücken und auch der Blick ins Tal war klasse.

 

 

Es ging nun auf den CP (5), recht einfach aber sauber, es sollte nur für die Übernachtung herhalten… Wie immer recht freundlich aufgenommen hatten wir auch hier freie Platzwahl.
Da es (schon wieder) regnete, ging es am nächsten Tag „nur“ in eine Grotte zur Besichtigung, diese war aber beeindruckend. Grotte de Clamouse, ein Tip für schlechtes Wetter!

 

Nun waren wir bei einem meiner persönlichen Highlites angelangt: Carcassone.. darauf habe ich mich schon vor Antritt der Reise gefreut. Ein CP (6) war schnell gefunden und von dort aus wurde dann am nächsten Tag die Stadt besichtigt.

Der Abend davor wurde allerdings wieder IM Bus verbracht, mit WLAN und Wein und Tatort aus der Mediathek…. because of Shitwetter.

Nach Carcassone ging es zur letzten Station im Süden ans Meer. Auf dem CP (7) trafen wir uns mit unseren Freunden, lagen am Strand und machten 2 Tagesausflüge (Küstenstraße nach Spanien , Languedoc und Ille sur Tet mit den Orgelpfeifen aus Sand).

 

Der Wind ging hier recht heftig und so musste ich einmal sogar das Auto auf dem Stellplatz umstellen, um den Wind von hinten zu haben, damit die Markise trotz Sturmsicherung keinen Schaden nahm.

 

Der Heimweg ging zum größten Teil über die Autobahn, wieder durchs Nadelöhr Lyon im strömenden Regen immer auf der Suche nach eine Übernachtungsmöglichkeit mit der geringsten Regenwahrscheinlichkeit.

 

Diese erhofften wir uns in Bannes auf dem CP(8), wurden aber wieder vom Regen eingeholt und so frühstückten wir bei 14 Grad im Regen…. Die Nachrichtentante sagte was von „in ganz Frankreich regnet es…“ Wir haben es bemerkt.

Nach knapp 2,5 Wochen wieder zu Hause, Mensch und Maschine unbeschadet. Mein Fazit: Frankreich hat mich nicht das letzte mal gesehen.

Denkt an die Umweltplakette, ich habe sie aber nicht wirklich gebraucht.

Auch das Parken mit dem Bus ist in den Städten, aber auch außerhalb nicht ganz einfach, denn die Einfahrten sind zu 90% auf 1,90 Meter beschränkt… doof, wenn es erstdirekt davor dran steht und man dann rückwärts wieder in den fließenden Verkehr muss…

Wenn mir noch was einfällt (ich habe ganz viele kleine Orte und Stellen vergessen und muss erst mal die Namen nachschlagen) wird der Bericht ergänzt. Bis dahin: Schöne Urlaubstage mit Euren Bullis…

 

Thorsten